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Reiter-Verein Mannheim e.V.
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4. Mai 2010
„Allerhöchste Zeit“ für Christian Ahlmanns Badenia-Sieg
„Dieser Sieg hat für mich einen sehr hohen Stellenwert, denn die Badenia ist wesentlich mehr als ein normaler Grand Prix“, freute sich Christian Ahlmann (Marl). Der 35-jährige Doppel-Europameister von 2003 gewann am Dienstag zum Abschluss des 47. Mannheimer Maimarkt-Turniers den Großen Preis von MVV Energie – Die Badenia und sicherte sich damit 14.000 Euro Preisgeld. Außerdem erhielt er 80 Punkte für die Weltrangliste. Auf seinem 13-jährigen Westfalen-Wallach Lorenzo blieb er als letzter Starter im Stechen der fünf Fehlerfreien aus dem Umlauf erneut ohne Abwurf und unterbot den bis dahin führenden Lars Nieberg (Homberg/Ohm) in 51.32 Sekunden um genau drei Sekunden. „Das war mein erster Erfolg in der Badenia, bei zehn bis 15 Versuchen – das wurde allerhöchste Zeit!“, schmunzelte Ahlmann. Nieberg hatte im Stechen auf Lord Luis ebenfalls null Fehler, benötigte auf dem 12-jährigen Wallach aber 54.32 Sekunden. Dritter wurde der Schwede Henrik von Eckermann mit Frodo (4/49.24).
Dr. Georg Müller, Vorstandvorsitzender der MVV Energie, gratulierte dem Sieger und erklärte, dass die Unterstützung des „wirklich guten und exzellenten Maimarkt-Turniers“ über 2010 hinausgehe. Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz nannte das Turnier ein „sportlich bemerkenswertes Aushängeschild“ seiner Stadt und gratulierte Peter Hofmann dazu. Dieser betonte, dass es „ohne die MVV in diesem Jahr kein Turnier gegeben hätte, umso dankbarer bin ich, dass unser langjähriger Sponsor MVV zur Fahne stand“.
Parcourschefin Christa Jung, die seit 25 Jahren im MVV-Reitstadion die Kurse setzt (Hofmann: „Das ist quasi ihr Platz.“), freute sich darüber, „dass es ein Super-Ergebnis gab, wir tollen Sport und keine schlechten Bilder gesehen haben“.
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4. Mai 2010
Besondere Ehrung vor der Badenia: Seit 25 Jahren zeigt Christa Jung im MVV-Reitstadion, wo’s lang geht
Seit 25 Jahren zeigt Christa Jung im MVV-Reitstadion, wo’s lang geht. Die Parcourschefin des 47. Mannheimer Maimarkt-Turniers setzt seit einem Vierteljahrhundert die Kurse. Turnierchef Peter Hofmann ehrte deshalb die Lehrerin an der GHS Bad Wimpfen vor dem Großen Preis von MVV Energie – Die Badenia, bedankte sich für ihre erfolgreiche Arbeit und gratulierte ihr zu diesem Jubiläum.
Christa Jung erwarb 1977 die Lizenz als Parcourschef der Klasse L und war seitdem bei zahlreichen großen und kleineren Turnieren, im In- und Ausland, allein oder als „Co“ im Einsatz. Ihr größter Auftritt war sicherlich die Europameisterschaft der Springreiter 2007 in Mannheim, als sie für die Linienführungen der Prüfungen allein verantwortlich zeichnete. Aachen, Mexico, Bern, Kairo, Valkenswaard, Göteborg – überall arbeitete und arbeitet Christa Jung. Auch bei der WM 1986 und bei den Weltreiterspielen 2006, jeweils in Aachen.
Mittlerweile hat Christa Jung ihren Mann und eine der beiden Töchter ebenfalls für die Aufgaben als Parcourschef begeistert. Außerdem ist sie als Funktionärin auch bei der Aus- und Weiterbildung des Parcoursbau-Nachwuchses engagiert.
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4. Mai 2010
Internationalstes Turnier und der Super-Ritt von Meredith
„Das war mit 26 Nationen das internationalste Maimarkt-Turnier aller Zeiten“, lautete der Kernsatz von Peter Hofmanns Fazit der 47. Auflage des deutschen Traditionsturniers. Mit einem breiten Grinsen fügte der Präsident des Reiter-Verein Mannheim an: „Und der Ritt von Meredith Michaels-Beerbaum auf Shutterfly am Sonntag beim Championat von Mannheim war es allein schon Wert, dieses Turnier zu veranstalten – das war einfach schön!“ Das erstmals ausgetragene Barrierenspringen „war auf Anhieb ein voller Erfolg und begeisterte die Zuschauer nicht zuletzt auch durch den einfachen und verständlichen Modus“. In der Dressur gab es zwei Tage lang ein „überaus starkes Starterfeld mit Isabell Werth an der Spitze“, deshalb will er die Dressur 2011 ebenfalls international ausschreiben.
Beim Empfang von Stadtmarketing und Reiter-Verein am Montag im VIP-Bereich unter dem Motto „Sport trifft Wirtschaft“ habe er „sehr deutlich gesagt, dass dieses Weltklasse-Niveau nur mit Unterstützung der Wirtschaft in der Region“ gehalten werden könne. „Die Wirtschaft muss ja sagen zur Plattform Spitzensport, die Kontakte bringt und das Image der Stadt belebt.“ Peter Hofmann dankte allen Sponsoren, angeführt von MVV Energie und der Fürst Fugger Privatbank, den Medien und den mehr als 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, „ihnen bin ich sehr, sehr dankbar“.
Sein spezieller Dank galt Radio Regenbogen und dessen Geschäftsführer Gregor Spachmann, der dem Reiter-Verein Mannheim wieder einen 5.000-Euro-Scheck überreichte. Das Geld stammt aus der Spendenaktion „Kinder unterm Regenbogen“ des Senders, der sich bei der Aktion als Treuhänder seiner Hörer versteht. „In den letzten Jahren hat Radio Regenbogen mit riesigem Engagement insgesamt 50.000 Euro für das Therapeutische Reiten in unserem Verein zur Verfügung gestellt, dafür sage ich ganz herzlichen Dank“, so Hofmann. Gregor Spachmann sprach den Para-Equestrians seine Anerkennung aus, „ich bin immer wieder fasziniert von den Leistungen der behinderten Sportreiter“.
Die erfolgreichste Teilnehmerin an Paralympics, Hannelore Brenner (Wachenheim), unterstrich, dass das Maimarkt-Turnier das einzige internationale Para-Turnier in Europa ist, das in ein Regelturnier eingebunden ist. „Wir sind hier mitten im Geschehen und fühlen und sehr wohl“, dankte sie Peter Hofmann, „und das gesamte Turnier ist super organisiert.“
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4. Mai 2010
„Diese Plattform ist von essentieller Bedeutung für die Stadt – aber Wirtschaft der Region muss sich wieder engagieren!“
„Sport trifft Wirtschaft“ – unter diesem Motto stand der Empfang des Stadtmarketing Mannheim und des Reiter-Verein Mannheim am Montagabend anlässlich des 47. Maimarkt-Turniers. Im VIP-Bereich des Reitsportklassikers trafen sich weit über 100 Ehrengäste aus Sport, Politik und Wirtschaft zu einem entspannten, gemütlichen Abend, der aber durchaus auch einen ernsten Hintergrund hatte. „Das Maimarkt-Turnier und das MVV-Reitstadion sind in diesem Jahr Visitenkarte und Plattform der Stadt Mannheim für Gäste aus 26 Nationen“, so Turnierchef Peter Hofmann, „Plattform für gesellschaftliche und wirtschaftliche Kontakte, Plattform für Spitzensport sowie Plattform und Multiplikator für das gute, frische Image der Stadt nach draußen“. Der Präsident des Reiter-Verein Mannheim weiter: „Der Erhalt dieser Plattform hier ist von essentieller Bedeutung für das Image der Stadt, und ich sage ganz deutlich: Auf Dauer kann dieses Niveau nur gehalten werden, wenn sich auch die Wirtschaft der Region wieder in stärkerem Maße engagiert!“
Hofmann, der seit 27 Jahren das Maimarkt-Turnier verantwortlich leitet, wies auf die Historie des Platzes hin: „Dieser Ort ist unter anderem durch zwei Europameisterschaften der Springreiter, eine Weltmeisterschaft im Voltigieren und fünf Deutsche Meisterschaften zu einem Markstein auf der internationalen Landkarte des Reitsports geworden.“ Dieser Markstein, so Hofmann, trage zum Image der Stadt Mannheim als grüne, naturverbundene Stadt bei – „ein Aspekt, den wir auch in der täglichen Vereinsarbeit leben“. Reitsport auf höchstem Niveau im Stadion, Reitsport im Reiter-Verein Mannheim als Heranführen der in der Stadt lebenden Menschen, insbesondere der jungen Menschen, an Natur und Kreatur, das Übernehmen von Verantwortung für ein Lebewesen, das selbstverständliche Erlernen von Disziplin und Respekt vor der Kreatur und im Umgang mit ihr.
„Aber unsere Aufgabe ist noch weiter gefasst: Hier die Disziplinen der Para-Equestrians, der behinderten Sportreiter, als Qualifikation für die Weltreiterspiele im September in Kentucky. Dort im Verein das Therapeutische Reiten für Behinderte und sozial Auffällige – eine krankengymnastische Behandlung auf dem Pferd.“ Dabei entstehe eine Harmonie zwischen Pferd und Behindertem, die vor allem Kindern helfe, das soziale Verhalten zu fördern und das Selbstvertrauen zu stärken, neben der positiven Wirkung auf den Körper. „Das Leben dieser sozialen Verantwortung, der Integration von Menschen mit Einschränkungen in das normale Vereinsleben, zum Beispiel in gemischten Gruppen, ist tägliche Aufgabe“, betonte Peter Hofmann. „So können wir Menschen mit Einschränkungen abseits des Alltags neue lebenswerte Perspektiven eröffnen. Diese gewaltige Bandbreite deckt der Reiter-Verein Mannheim ab!“
Im Beisein der sportlichen Prominenz – zum Beispiel Lars Nieberg, Eva Bitter, Markus Beerbaum, Hannelore Brenner, Achaz von Buchwaldt, Angelica Augustsson – bedankten sich sowohl Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz als auch Helmut Posch, der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtmarketing Mannheim, bei Hofmann und seinem Team für deren Einsatz: „Wir freuen uns jedes Jahr auf das Maimarkt-Turnier.“ Comedian von Richthofen und eine vierköpfige A-Capella-Gruppe sorgten für gute Unterhaltung, das reichhaltige und exzellente Büffet von Caterer Kofler & Kompanie für den lukullischen Rahmen. Im Laufe des Abends entwickelten sich zahlreiche interessante Gespräche und Ansätze für eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit Stadt und Wirtschaft – das Motto des Abends wurde umgehend gelebt und umgesetzt.
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3. Mai 2010
Lars Nieberg triumphiert in der Qualifikation zur Badenia
Lars Nieberg (Homberg/Ohm) heißt der strahlende Sieger der Qualifikation für den Großen Preis von MVV Energie – Die Badenia, am morgigen Dienstag abschließender Höhepunkt des 47. Mannheimer Maimarkt-Turniers. Der zweimalige Olympiasieger setzte sich im Preis der Stadt Mannheim auf seiner 17-jährigen Hannoveraner Stute Lucie in fehlerfreien 68.67 Sekunden durch und kassierte dafür 5.600 Euro sowie 50 Punkte für die Weltrangliste. Zweiter wurde der Schwede Henrik von Eckermann, der mit der 13-jährigen, in Westfalen gezogenen Stute L.B. Paola ohne Abwurf blieb und für den 470 Meter langen Kurs von Parcours-Chefin Christa Jung 69.70 Sekunden benötigte. Die 12 Hindernisse mit 14 Sprüngen bewältigen Tobias Meyer (Bonstetten) und Aluta, eine neunjährige Holsteiner Stute, ebenfalls ohne Fehler 71.14 Sekunden.
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3. Mai 2010
Drei Premieren für David Will: Erster Maimarkt-Start, erstes Barrierenspringen, erster S-Sieg
Der Blondschopf aus Pfungstadt strahlte über das ganze Gesicht: David Will hatte soeben im Barrierenspringen um den Preis der Heinrich Vetter Stiftung im vierten Stechen als Einziger den 2,10 Meter hohen Schlusssprung fehlerfrei überwunden. Auf dem 13-jährigen westfälischen Wallach Don CeSar ließ er nach einer spannenden Prüfung die übrigen drei Teilnehmer am vierten Stechen hinter sich und wurde mit 2.240 Euro Preisgeld belohnt. Den zweiten Platz teilten sich Markus Renzel (Alt-Marl) auf Büttners Lektiko, Markus Kölz (Burkhardshof) mit Casario und Karl Brocks aus Rulle, der Askari gesattelt hatte. Ebenfalls ins vierte Stechen gekommen waren Eva Bitter (Münster) auf Argelith Niels und Holger Wulschner (Groß Viegeln) mit Cassius, beide Reiter zogen jedoch zurück.
„Ich freue mich riesig, dass der Turnierveranstalter so großzügig war und ich auf dem Maimarkt reiten durfte“, kommentierte er seinen Erfolg. Don CeSar hatte ihm Dietmar Gugler, bei dem David Will im dritten Jahr als Bereiter tätig ist, Anfang des Jahres zur Verfügung gestellt – und jetzt gelang dem in Prien am Chiemsee geborenen Bayern sein erster S-Sieg. „Und das war auch noch mein erster Start in einem Barrierenspringen überhaupt.“
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3. Mai 2010
Nicole Simpson: „Maimarkt-Turnier ist sehr gut organisiert“
„Das Turnier ist sehr gut organisiert, die Atmosphäre ist toll und der Boden perfekt.“ Die Amerikanerin Nicole Shahinian-Simpson ist voll des Lobes, wenn man sie auf das 47. Maimarkt-Turnier anspricht. „Peter Hofmann ist fantastisch: Als wir spät am Abend gegen 22 Uhr hier ankamen, war er persönlich da und hat uns begrüßt.“ Sie sattelt zum ersten Mal im MVV-Reitstadion, hatte aber von Kollegen schon mehrfach gehört, dass „Mannheim eine gute Show ist“. Die 35-jährige Mutter zweier Kinder plante deshalb den deutschen Reitsportklassiker in ihrem Turnierplan ein, sie will dann in Wiesbaden, Geldern, Rotterdam und Aachen starten. Und natürlich im September in Lexington (Kentucky) bei den Weltreiterspielen. Bei den fünf Trials hängte sie alle amerikanischen Springreiter ab und liegt jetzt in Führung. „Jetzt gilt es, dieses Ranking zu bestätigen, nach Dublin werden dann die vier Teamreiter und ein Reservereiter für Lexington nominiert.“ Die Ehefrau des Mannschafts-Olympiasiegers von Hongkong, Will Simpson, war schon 2002 im spanischen Jerez de la Frontera Mitglied des US-Teams und stand für Olympia 2008 auf der so genannten „Short List“. In Mannheim hatte sie bislang drei fehlerfreie Runden, womit sie auf den Rängen 9 und 15 platziert war, und einmal einen Abwurf, der Rang 16 bedeutete.
„Niki“ betreibt mit ihrem Mann in Hidden Valley (Kalifornien) einen Ausbildungs- und Handelsstall, wo sie mit sechs Mitarbeitern 18 Pferde betreuen und trainieren. Auch die 12-jährige Sophie unterstützt ihre Eltern schon bei dieser Arbeit, der achtjährige Sohn Ty hat sich „pferdetechnisch“ noch nicht festgelegt. In Mannheim will Niki Shahinian-Simpson mit dem zehnjährigen Wallach Tristan in der Badenia möglichst weit vorne landen – schließlich sind die Weltreiterspiele ihr großes Ziel.
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2. Mai 2010
An Isabell Werth führt einmal mehr kein Weg vorbei
Isabell Werth dominierte beim 47. Maimarkt-Turnier in Mannheim die Dressurwettbewerbe. Einmal mehr führte an der 40-jährigen Rheinbergerin kein Weg vorbei. Nach dem Erfolg auf El Santo am Samstag im Grand Prix sicherte sie sich auf dem neunjährigen Wallach El Santo am Sonntag auch den Grand Prix Special um den Preis der Wirsol Solar AG. Zuvor war sie schon auf ihrem Nachwuchspferd Don Johnson, einem acht Jahre alten Hannoveraner Wallach, im Preis der Nürnberger Versicherungsgruppe – der Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal – siegreich geblieben.
„Ich bin echt sehr zufrieden“, meinte die fünfmalige Olympiasiegerin zum Auftritt El Santos im Grand Prix Special. „Er ist noch sehr grün, es war erst sein zweiter Special, aber er will und will und will.“ Mit 1762 Punkten (73,417 Prozent) hatte sich das Duo gegenüber Christoph Koschel (Hagen) auf Donnperignon (1756/73,167) und Carola Koppelmann (Warendorf) mit Rom (1703/70,958) durchgesetzt. Peter Hofmann freute sich über Isabell Werths „Treue zum Platz und zum Veranstalter“ und kündigte an, die Dressur 2011 international auszuschreiben. „Damit wollen wir ein Zeichen setzen, dass wir trotz aller Widrigkeiten weiter nach vorne und nach oben streben.“
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2. Mai 2010
Meredith zum Dritten: Sieg im Championat von Mannheim
Das schaffte noch niemand: Zum dritten Mal nach 1993 und 1994 gewann Meredith Michaels-Beerbaum am Sonntag das Championat von Mannheim. Auf ihrem 17-jährigen Wallach Shutterfly blieb sie im Stechen fehlerfrei und war in 38.89 Sekunden klar die Schnellste aller elf Stechteilnehmer. „Meredith ist die ideale Siegerin“, freute sich Turnierchef Peter Hofmann, der an ein früheres Zitat der gebürtigen Amerikanerin erinnerte: „Ich liebe diesen Platz und der Platz liebt mir.“ Die junge Mutter – Tochter Brianne Victoria kam Ende Februar zur Welt – hatte 1993 und 1997 auch die wichtigste Prüfung beim Maimarkt-Turnier gewonnen, die „Badenia“.
Trotz einer kritischen Situation am zweiten Hindernis (Meredith: „Ideal war das nicht, aber Shutterfly ist ein außergewöhnliches Pferd, und wir sind ein eingespieltes Paar!“) gab Shutterfly richtig Gas und distanzierte am Ende den bis dahin führenden Israeli Elad Yaniv, der mit Libberty null ging, aber 40.23 Sekunden benötigte. Dritter wurde der Schweizer Beat Mändli (0/41.24) vor Karim El Zogby (Ägypten), der auf Uleike fehlerfreie 41.99 Sekunden zu Buche stehen hatte.
Elad Yaniv bedankte sich bei Peter Hofmann, „dass ich die Chance bekommen habe, hier zu starten.“ Der seit 13 Jahren in Deutschland lebende Israeli weiter: „Hier satteln Reiter aus so vielen Nationen – das ist schon ein besonderes Turnier.“
„Elad hat schon wie der Sieger ausgesehen, aber die Prüfung ist erst zu Ende, wenn Shutterfly im Ziel ist“, resümierte Peter Hofmann und gestand: „Ich bekomme immer eine Gänsehaut, wenn Shutterfly und Meredith in wichtigen Prüfungen angreifen.“
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2. Mai 2010
Goldenes Reitabzeichen für zwei Reiterinnen aus Mannheim
Großer Tag für Anna-Elisa Schäfer und Lara Schmieder: Am Sonntag, dem dritten Tag des 47. Maimarkt-Turniers, erhielten die beiden Reiterinnen vor vollen Tribünen im MVV-Reitstadion ihr Goldenes Reitabzeichen. Diese Auszeichnung verleiht die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) für zehn Siege in Prüfungen der schweren Klasse. Die 25-jährige Lara Schmieder startet für den Reiter-Verein Mannheim und begann mit vier Jahren mit dem Voltigieren. Dem Ponysport folgte mit 16 Jahren der Umstieg auf Großpferde, 2002 holte sie in Kandern dann ihren ersten S-Sieg. Die Diplombetriebswirtin hat sich die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der Damen zum Ziel gesetzt. Das „Goldene“ steckte ihr der ehemalige Landestrainer Karl-Heinz Streng an.
Anna-Elisa Schäfer ritt als Siebenjährige ihre ersten Wettbewerbe. Ihr großes Vorbild ist Bruder Armin, der 2000 das Goldene Reitabzeichen bekam und 2004 die Badenia gewann. Anna-Elisa, 17 Jahre jung, siegte 2007 in Schutterwald erstmals in einer S-Prüfung, 2008 gewann sie Bronze mit der deutschen Equipe bei der Pony-EM in Avenches (Schweiz). Im niederländischen Hoofdorp kam sie bei der Junioren-EM mit dem Team auf den vierten Platz. Bundestrainer Dietmar Gugler, eine wichtige Bezugsperson für Anna-Elisa, überreichte ihr das Goldene Reitabzeichen.
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2. Mai 2010
Zum 35. Geburtstag: Torte für Marco Kutscher
„Happy birthday“ beim 47. Mannheimer Maimarkt-Turnier: Am heutigen Sonntag feiert Marco Kutscher (Riesenbeck) seinen 35. Geburtstag – und von Turnierchef Peter Hofmann gab es für den zweimaligen Europameister von 2005 eine leckere Torte, hergestellt von der Konditorei Zeilfelder (Neckarau). Kutscher schnitt die Torte an und ließ sich das erste Stück gleich schmecken, begleitet von „netten“ Kommentaren von Kollegen, Funktionären, Fotografen, Journalisten und anderen Umstehenden. „Wie alt wird er denn?“ „Was, 35 – das ist ja halb Siebzig!“ Doch Marco Kutscher nahm es nicht krumm und verteilte weitere Tortenstücke.
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2. Mai 2010
Betriebswirtschaftsstudenten befragen Turnierbesucher
„Was gefällt den Besuchern ganz besonders an unserem Turnier?“ „Wodurch unterscheidet sich unser Turnier von anderen Veranstaltungen?“ und vielleicht auch: „Was vermissen unsere Gäste?“ Diese und ähnliche Fragen stellt sich jeder Turnierveranstalter. Der Reiter-Verein Mannheim belässt es aber nicht bei den Fragen. Er möchte auch die Antworten kennen, um dann entsprechend zu reagieren.
Das Kompetenzteam Marketing und Event der Internationalen Berufsakademie Heidelberg führt deshalb während des 47. Maimarkt-Turniers eine umfangreiche Besucherbefragung durch. Unter Leitung ihres Dozenten Raimund Gründler bringen die Betriebswirtschaftsstudenten in Erfahrung, was den besonderen Reiz des Turniers ausmacht. Ebenso werden natürlich Verbesserungswünsche erfragt. Turnierchef Peter Hofmann hierzu: „Nur wer die Wünsche seiner Besucherinnen und Besucher genau kennt, kann ein Turnier langfristig zukunftsfähig gestalten. Und genau deshalb ist mir diese Besucherbefragung so wichtig.“
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2. Mai 2010
Nachwuchs-Radio-Reporterinnen interviewen Isabell Werth
„Wird Ihr sechs Monate alter Sohn Frederick auch Reiter?“ Die 15-jährige Svenja Borgeest aus Hemsbach befragte Dressur-Queen Isabell Werth wie ein erfahrener Radio-Reporter. Die fünfmalige Olympiasiegerin hatte gerade beim 47. Mannheimer Maimarkt-Turnier den Grand Prix gewonnen und stellte sich anschließend den drei Mädels von Radio Rumms – das Radio des Kinderzentrums im Universitätsklinikum Mannheim (UMM). Svenja, Benita Jung (15, ebenfalls aus Hemsbach) und Edda Böhm (11, Ludwigshafen) hatten sich auf das Gespräch sehr gut vorbereitet und hantierten mit dem Mikrophon von SWR-Redakteurin Stephanie Ley, die das Projekt „Radio im Krankenhaus betreut, wie die Profis. War die Frage gestellt, wurde das Mikro Isabell Werth vorgehalten, oft ergaben sich aus deren Antworten dann Zusatzfragen. Und alles war druckreif, ohne „Ähs“ oder sonstige „Füller“ – mancher „große Kollege“ in Radio oder Fernsehen könnte sich von den „Drei von der Radiostation“ eine Scheibe abschneiden.
Radio Rumms produziert jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr eine Live-Sendung im Klinikum, die allerdings nur in den fünf Stationen des Kinderbereichs zu hören ist. Dort erreichen die jungen Moderatorinnen und Reporterinnen zwischen 100 und 150 kleine Patienten, denen „ihr“ Radio Abwechslung und Unterhaltung bietet. Das Projekt, vom Gesundheitstreffpunkt Mannheim initiiert, entwickelte sich aus der Aktion „Herzenssache“ des SWR und ist – zunächst – auf zwei Jahre angelegt. Svenja jedenfalls will Journalistin werden und dem Mikrophon treu bleiben: „Das macht richtig Spaß!“ Den hatte auch Isabell Werth, die auf die Eingangsfrage übrigens antwortet: „Frederick ist in den neun Monaten vor seiner Geburt in meinem Bauch soviel auf dem Pferd gesessen, dass er wahrscheinlich genug hat für sein ganzes Leben.“
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1. Mai 2010
Isabell Werth gewinnt den Dressur-Grand-Prix
Drei Olympiasiegerinnen auf den ersten drei Plätzen: Den Dressur-Grand-Prix um den Preis der Mannheimer Stadtreklame und den Preis der Familie Ulrich Merkel Mannheim sicherte sich am Samstag beim 47. Mannheimer Maimarkt-Turnier Isabell Werth (Rheinberg) auf ihrem Nachwuchspferd El Santo NRW. Mit dem neunjährigen, im Rheinland gezogenen Wallach erreichte die fünfmalige Goldmedaillengewinnerin bei Olympischen Spielen 1623 Punkte (69.064 Prozent) und lag damit sechs Zähler vor Ulla Salzgeber. Die Bad Wörishofenerin kam mit ihrer zehnjährigen Stute Wakana auf 1617 Punkte (68.809). Weitere sieben Punkte zurück wurde Alexandra Simons-de Ridder (Aachen) Dritte, auf Wellington, einem 15-jährigen Hannoveraner Wallach, erreichte sie 1610 Punkte (68.511).
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1. Mai 2010
Katharina Offel (Ukraine) Siegerin im Berrang-Preis
Eine Amazone ließ am Samstag in der Qualifikation zum Championat von Mannheim die Konkurrenz hinter sich und gewann auf dem neunjährigen Wallach Uno mit 40.64 Sekunden im Stechen den Berrang Preis. 27 der 60 Prüfungsteilnehmer erreichten nach 13 Hindernissen und 16 Sprüngen im Normalparcours mit Null-Runden das Stechen, wo dann weitere zehn Reiterinnen und Reiter erneut fehlerfrei blieben. Die seit 2005 für die Ukraine antretende Bayerin verwies beim 47. Maimarkt-Turnier Holger Wulschner (Groß Viegeln) mit Cefalo (41.22 Sekunden) auf den zweiten Platz, Dritte wurde die zweimalige Vize-Europameisterin Christina Liebherr (Schweiz) auf L.B. Robin Hood (42.83) vor dem für den Reiter-Verein Mannheim startenden Ludger Beerbaum (43.33) und dem baden-württembergischen Hallenchampion Timo Beck (Stall Hanauerland), der auf Askaban nach 43.63 Sekunden im Ziel war.
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1. Mai 2010
Richteressen: Hofmanns Hoffnung auf ein erfolgreiches Turnier
Richter, Stewards und Offizielle werden alljährlich am ersten Abend des Maimarkt-Turniers von Peter Hofmann zum so genannten Richteressen eingeladen. Der Präsident des Reiter-Verein Mannheim nutzte am Freitag in der Cafeteria des Richterturmes im MVV-Reitstadion die Gelegenheit, um diesen unverzichtbaren Funktionären für ihren zum Teil schon jahrzehntelangen Einsatz für das Turnier zu danken. Sein Ausblick auf die kommenden Tage verband er mit der Hoffnung auf ein erfolgreiches Turnier, „denn trotz schwieriger Zeiten haben wir mit fast 250 Teilnehmern aus 24 Nationen das leistungsstärkste Starterfeld aller Zeiten“. Nach dem offiziellen Teil demonstrierten die Teilnehmer am Richteressen beim gemütlichen Part des Abends ebenfalls Kompetenz und großen Einsatz – „es war sehr lustig!“, so der Kommentar eines Beteiligten, der ungenannt bleiben möchte.
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1. Mai 2010
Reitturnier-Fahrdienst: Ein Promi fährt die Promis
Prominenter Neuzugang beim Fahrdienst des 47. Mannheimer Maimarkt-Turniers: Chef Heiner Krauth kann in diesem Jahr mit dem 71-jährigen Eckhard Seeber (Oggersheim) einen „Profi“ einsetzen, der schon mehr als fünf Millionen Kilometer unter die Räder genommen hat – in 46 Jahren mit Alt-Kanzler Helmut Kohl. „Er hat mich angerufen und gesagt, er möchte beim Turnier mithelfen – egal, in welchem Bereich“, erzählt Peter Hofmann, Präsident des Reiter-Verein Mannheim und seit 27 Organisator des deutschen Reitsport-Klassikers. „Und weil beim Fahrdienst immer Bedarf ist, fährt er jetzt die prominenten Reiterinnen und Reiter. Für mich ist diese Anfrage auch ein Signal, wie stark unser Turnier in der Region verankert ist.“
Insgesamt rund 20 Fahrerinnen und Fahrer stehen bereit, um an den fünf Veranstaltungstagen – teilweise auch noch davor und danach – die anfallenden Fahrten zu erledigen. Meist geht es zwischen Turnierhotel Maritim Parkhotel Mannheim und dem MVV-Reitstadion hin und her, aber auch Fahrten zu den Flughäfen Frankfurt oder Stuttgart stehen in den „Fahrbefehlen“. Mit sieben Fahrzeugen (Chrysler und Renault) von Auto Gauch – die Mannheimer Firma stellt zudem fünf Jeeps für den Parcoursdienst – bewältigen die Studenten der Mannheimer Hochschulen die zahlreichen Aufträge – fast rund um die Uhr.
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28. April 2010
Am Freitag beginnt das 47. Internationale Maimarkt-Turnier Mannheim
Amerikanerin Nicole Shahinian-Simpson sattelt im MVV-Reitstadion
Sie hängt zurzeit alle amerikanischen Springreiter ab und liegt bei den Trials zur Nominierung für die Weltreiterspiele im Herbst in Lexington (Kentucky) in Führung: Nicole Shahinian-Simpson. Die 35-jährige Amerikanerin, zweifache Mutter und Ehefrau des Mannschafts-Olympiasiegers von Hongkong, Will Simpson, sattelt ab Freitag beim 47. Mannheimer Maimarkt-Turnier, das bis einschließlich 4. Mai dauert. „Nicki“, die schon 2002 im spanischen Jerez de la Frontera Mitglied des US-Teams war und für Olympia 2008 auf der „Short List“ stand, trifft im MVV-Reitstadion auf zahlreiche Spitzenreiter aus Europa und der Welt.
Gemeldet haben insgesamt acht der besten 22 der Weltrangliste: Angeführt wird die Nennungsliste des CSI*** von der WM-Vierten Edwina Alexander (AUS/Nummer 7) und dem Olympia-Zweiten von Hongkong, Rolf-Göran Bengtsson (SWE/9). Jessica Kürten (IRL/13), Ludger Beerbaum (16), Daniel Deusser (GER/19), Meredith Michael-Beerbaum (GER/20) sowie Marco Kutscher (GER/21) und Beat Mändli (SUI/22) sind weitere „Hochkaräter“, ebenso der EM-Zweite von Windsor, Carsten-Otto Nagel (GER), der zweimalige Olympiasieger Lars Nieberg (GER) und Christian Ahlmann (GER).
Außerdem haben, so Organisator Peter Hofmann, „die weltweit besten Reiterinnen“ zugesagt, neben Alexander, Kürten und Michaels-Beerbaum noch Luciana Diniz (POR), Janne-Friederike Meyer (GER), Christina Liebherr (SUI), Katharina Offel (UKR), Charlotte Lund (DEN) und Angelica Augustsson (SWE). Insgesamt gehen 250 Teilnehmer aus 24 Ländern und mehr als 600 Pferde im Springen, in der Dressur und bei den Para-Equestrians in die 40 Prüfungen, die mit mehr als 180.000 Euro dotiert sind.
In der Dressur reiten gleich vier deutsche Olympiasiegerinnen: Isabell Werth, Ulla Salzgeber, Nadine Capellmann und Alexandra Simons-de Ridder. Mit der EM-Team-Zweiten Emma Hindle (GBR) und Karen Tebar (FRA) sind weitere Teilnehmerinnen bei Olympischen Spielen am Start. Alle Springprüfungen können übrigens weltweit live im Internet unter www.clipmyhorse.de verfolgt werden.
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19. April 2010
Reiter aus 23 Nationen beim 47. Mannheimer Maimarkt-Turnier
Kleines Jubiläum: Seit 25 Jahren gibt sich die Pferdesport-Elite im MVV-Reitstadion auf dem Maimarktgelände ein Stelldichein
„Das ist das leistungsstärkste Starterfeld, das wir bei einem Maimarkt-Turnier je hatten“, freut sich Peter Hofmann. Doch nicht nur die Qualität der Protagonisten, sondern auch die Quantität ist beachtlich: „Fast 250 Teilnehmer – darunter zahlreiche Sieger und Medaillengewinner bei Olympischen Spielen und Paralympics – aus 23 Ländern und mehr als 600 Pferde bringen uns fast an die Grenze unserer Kapazität. Nur bei der EM 2007 waren es mit 27 noch mehr Nationen.“ Aber der Präsident des Reiter-Verein Mannheim verspricht: „Das bewältigen wir!“ Die Zuschauer dürfen sich also auf Pferdesport vom Feinsten im Springen, in der Dressur und in den Prüfungen der behinderten Sportreiter freuen, wenn vom 30. April bis zum 4. Mai das 47. Mannheimer Maimarkt-Turnier stattfindet. Diese Traditionsveranstaltung des deutschen Turniersports ist alljährlich Auftakt der „grünen Saison“ und lockt immer wieder Spitzenreiter aus dem In- und Ausland in die Quadratestadt. „In diesem Jahr feiern wir ein kleines Jubiläum: Seit 25 Jahren ist das MVV-Reitstadion Schauplatz des Turniers“, so Hofmann der auch Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) sowie Vorsitzender des Springausschusses ist.
Langfristige Partnerschaft mit der MVV Energie
Namensgeber des Stadions (seit 2007) und schon seit 1997 Hauptsponsor des Turniers ist die MVV Energie. Deren Vorstandsmitglied Matthias Brückmann erwartet ebenfalls wieder ein rundum gelungenes Turnier: „Optimale Bedingungen, eine perfekte Organisation und die begeisternde Stimmung im MVV-Reitstadion locken Jahr für Jahr die weltbesten Reiterinnen und Reiter nach Mannheim, um hier in die neue Freiluftsaison zu starten.“ Sein Unternehmen präsentiert mit der „Badenia“ – dem Großen Preis der MVV Energie – den abschließenden Höhepunkt des Turniers und unterstützt zudem zwei Prüfungen der Para-Equestrians. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem langfristigen Engagement zur enormen Entwicklung Mannheims und der Metropolregion Rhein-Neckar zu einer der reitsportlichen Hochburgen in Deutschland beitragen konnten“, unterstreicht Matthias Brückmann. „MVV Energie fördert nicht nur den Leistungssport und die Heranführung des Nachwuchses an die Weltspitze, sondern übernimmt auch soziale Verantwortung für eine volle Integration von Menschen mit körperlicher Behinderung.“
Für dieses Engagement ist Peter Hofmann, seit 27 Jahren als „Macher“ für die Organisation des Turniers verantwortlich, sehr dankbar: „Die MVV Energie ist nach wie vor bedeutendster Hauptsponsor und wichtiger Eckpfeiler des Maimarkt-Turniers.“ Peter Hofmann weiter: „Ich bin stolz darauf, dass Dank der zum Teil schon jahrelangen Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren und Partnern das Turnier jedes Jahr in dieser Qualität und auf diesem Niveau stattfinden kann.“ Wichtige und engagierte Unterstützung geben auch die Stadt Mannheim, die Heinrich-Vetter-Stiftung, die Mannheimer Ausstellungsgesellschaft, das Grosskraftwerk Mannheim, Bardusch Textil Mietdienste und die Berrang GmbH. Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr die Fürst Fugger Privatbank Augsburg.
„Ein richtiges Highlight“: Meredith Michaels-Beerbaum bringt Shutterfly mit
Die Nennungsliste im Springen umfasst nahezu den ganzen Championatskader der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und weitere deutsche Top-Reiter. An der Spitze natürlich „Lokalmatador“ Ludger Beerbaum, der bekanntlich für den Reiter-Verein Mannheim sattelt. Aber auch seine Schwägerin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) hat zugesagt – sie hat eine besonders enge Verbindung zu Mannheim. Hier gewann die zweimalige Weltcupsiegerin 2007 EM-Gold, 1997 die Badenia und 1993 sowie 1994 das Championat. Nach ihrer Babypause ist es für sie einer der ersten Starts – und sie bringt ihren Hannoveraner Wallach Shutterfly mit, „das ist ein richtiges Highlight“, freut sich Peter Hofmann. Ebenfalls dabei: Der EM-Zweite von Windsor, Carsten-Otto Nagel (Wedel), der zweifache Europameister von 2005, Marco Kutscher (Riesenbeck), Olympia-Zweite von Hongkong, Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), Lars Nieberg (Homberg/Ohm), zweimaliger Olympiasieger (1996 und 2000) und, und, und. Außerdem sind „die weltweit besten Reiterinnen da“ (Hofmann), nämlich neben Meredith noch die WM-Vierte Edwina Alexander (Australien), Jessica Kürten (Irland), Luciana Diniz (Portugal) oder Christina Liebherr (Schweiz). Die Mannschafts-Olympia-Dritte und zweimalige EM-Silbermedaillengewinnerin ist in Stuttgart geboren und gewann 2006 das Championat von Mannheim.
Fünf Olympiasiegerinnen satteln in den Dressurprüfungen
In der Dressur fällt viel olympischer Glanz auf das Maimarktgelände, denn mit Isabell Werth (Rheinberg), Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen), Heike Kemmer (Winsen/Aller), Nadine Capellmann (Würselen) und Alexandra Simons-de Ridder (Aachen) satteln gleich sechs Olympiasiegerinnen mit zusammen 12 Goldmedaillen.
Bei den Para-Equestrians ragt die erfolgreichste Reiterin der Paralympics 2008 in Hongkong, Hannelore Brenner (Wachenheim), heraus. Sie gewann dort zwei Goldmedaillen und einmal Silber. Außerdem ist sie Motor und Triebfeder dafür, dass die Wettbewerbe der Para-Equestrians seit der Premiere im Jahr 2003 zu einem wichtigen Bestandteil des Maimarkt-Turniers geworden sind. „Wir sind die einzige Veranstaltung in Europa, bei der die Dressurreiter mit Handicap in eine Großveranstaltung integriert sind“, kann Peter Hofmann vermelden. Den hohen Stellenwert der beiden „Para-Tage“, die von der Grosskraftwerk Mannheim AG präsentiert werden, unterstreicht zudem der Umstand, dass sich die behinderten Sportreiter am 3. und 4. Mai zum einzigen internationalen Para-Equestrian-Turnier in Deutschland in diesem Jahr treffen. Außerdem werden sie in Mannheim für die Weltreiterspiele im Herbst in Lexington (USA) gesichtet.
Die 40 Prüfungen sind mit insgesamt mehr als 180.000 Euro dotiert. 12 Springprüfungen sind – zum dritten Mal nach 1996 und 2007 – als Drei-Sterne-CSI international ausgeschrieben und in drei davon können die Sattelcracks die begehrten und wertvollen Weltranglistenpunkte ergattern. Das Maimarkt-Turnier bietet aber nicht nur großen internationalen Pferdesport, sondern ist auch eine optimale Plattform für Amateur-Springreiter und nationale Dressurprüfungen, wie zum Beispiel die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal um den Preis der Nürnberger Versicherungsgruppe oder die Wertung für den Piaff-Förderpreis.
(v.l.n.r.) Matthias Brückmann, Hannelore Brenner, Peter Hofmann Foto: MVV Energie
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1. März 2010
47. Mannheimer Maimarkt-Turnier vom 30. April bis 4. Mai 2010: Internationale Prüfungen im Springen und bei den Para-Equestrians
40 Prüfungen, ein internationales Starterfeld und fast 180.000 Euro Preisgeld im Springen und in der Dressur: Das 47. Mannheimer Maimarkt-Turnier vom 30. April bis 4. Mai 2010 garantiert auch in diesem Jahr wieder Spannung und Spitzensport. Ein internationaler Drei-Sterne-CSI, Wettbewerbe der Amateur-Springreiter und Dressurprüfungen bilden den Kern des Turniers. Zudem sind bereits zum achten Mal die Para-Equestrians in die Traditionsveranstaltung des deutschen Turniersports zum Auftakt der „grünen Saison“ eingebunden. In den zehn Prüfungen der Dressurreiter mit körperlicher Behinderung geht es in diesem Jahr um die Sichtung für die Weltreiterspiele im Herbst in Lexington (Kentucky).
Bei drei der zwölf Springen können Weltranglistenpunkte geholt werden, das heißt, sie sind jeweils mit mehr als 20.000 Euro Preisgeld dotiert. „Neben optimalen Bedingungen, wie Boden, Stallungen und Organisation, sind die Ranglistenpunkte ein weiterer Anreiz für die weltbesten Springreiter“, freut sich Peter Hofmann, der Präsident des Reiter-Verein Mannheim. Er ist seit 27 Jahren für die Organisation des Maimarkt-Turniers verantwortlich.
Im MVV-Reitstadion auf dem Maimarkt-Gelände – hier wurden bereits zwei Europameisterschaften der Springreiter, fünf Deutsche Meisterschaften und zwei Bundeschampionate ausgetragen – wird also an den fünf Turniertagen wieder Top-Pferdesport präsentiert.
Beim verlängerten, weil bis Dienstag dauernden Springwochenende sind die Höhepunkte am Sonntag das Championat von Mannheim, am Montag das Weltranglistenspringen Preis der Stadt Mannheim. Am Dienstag bildet dann die „Badenia“ den krönenden Abschluss und Höhepunkt des Maimarkt-Turniers. Titelverteidiger in diesem mit 50.000 Euro dotierten Großen Preis von MVV Energie ist Anna-Maria Jakobs (Diemelstadt).
Bei den Dressurprüfungen am 1. und 2. Mai stehen unter anderem eine Qualifikation zum Nürnberger-Burg-Pokal sowie eine Wertungsprüfung für den Piaff-Förderpreis der Liselott-Schindling-Stiftung auf dem Programm. Höhepunkt ist am Sonntag der Grand Prix Special.
Von hohem Stellenwert sind einmal mehr die beiden Para-Equestrian-Tage, die von der Grosskraftwerk Mannheim AG präsentiert werden. Wenn am 3. und 4. Mai die behinderten Sportreiter auf dem Maimarkt-Gelände aktiv sind, treffen sie sich zum einzigen internationalen Para-Equestrian-Turnier in Deutschland in diesem Jahr. Fünf Individualprüfungen und fünf Kürprüfungen sind ausgeschrieben, Protagonistin ist die erfolgreichste Reiterin bei den Paralympics in Hongkong 2008, Hannelore Brenner. Die Hemsbacherin gewann dort zwei Gold- und eine Silbermedaille.
Attraktiven Pferdesport auf höchstem Niveau kann der Reiter-Verein Mannheim nur Dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Werbepartner bieten. Als Hauptsponsor ist auch 2010 die MVV Energie wieder dabei. Aber auch das umfangreiche Engagement der Stadt Mannheim, der Heinrich-Vetter-Stiftung, der Mannheimer Ausstellungsgesellschaft sowie die Hilfe zahlreicher weiterer Firmen, Institutionen und Privatpersonen sind Garant für das Niveau und den hohen Stellenwert, den sich das Maimarkt-Turnier in der Vergangenheit erarbeitet hat.
Tribünen-Eintrittskarten für das Maimarkt-Turnier kosten zwischen zehn und 15 Euro, Tickets für den Maimarkt im Vorverkauf vier Euro für Erwachsene sowie 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche (an der Tageskasse sieben Euro beziehungsweise vier Euro). Mit diesen Karten kann das Maimarkt-Turnier von den Stehplätzen aus beobachtet werden. Im Vorverkauf sind alle Karten bei der Mannheimer Ausstellungsgesellschaft (MAG), Telefon (06 21) 4 25 09 22, erhältlich.
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