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 26 April, 2010

Reiter-Verein Mannheim e.V.

Vereinsgeschichte

Am 29. März 1926 wurde der Reiter-Verein Mannheim gegründet. Der Reitbetrieb findet bis 1943 in der Reitbahn des Mannheimer Schlosses statt. Danach kommt der Reitbetrieb für 2 Jahre zum Erliegen, da während der Bombenangriffe im Jahr 1943 die Reitbahn zerstört wurde.

1932

findet das erste Reitturnier statt.

1949

wird der Sitz des Vereins in den Gartenschauweg (damals „An den Rennwiesen„) verlegt.

1951

findet dort das 1. Reit– und Springturnier statt.

1953

wird Dr. Emil Himmelsbach zum Präsidenten gewählt, er bekleidet dieses Amt 20 Jahre.

1963

Bau des Clubhauses.

1964

Durchführung des 1. Maimarkt-Turniers an der Theodor-Heuss-Anlage.

1968

zwei Brände im Stallgebäude. Die Pferde werden alle gerettet.

1973

Heinz Bloch übernimmt für 2 Jahre den Vereinsvorsitz.

1975

wird Hans Rexin neuer Präsident.

1977

Bau der zweiten Reithalle.

1979

Dr. Klaus Roth wird neuer 1. Vorsitzender. Der alte Schulpferdestall weicht einem Neubau.

1982

Peter Hofmann wird neuer Vereinspräsident.

1983

Neubau der Geschäftsstelle.

1985

1. Maimarkt-Turnier auf dem neuen Maimarktgelände im Mühlfeld.

1986

und 1987 finden Deutsche Meisterschaften in Mannheim statt, organisiert vom Reiter-Verein Mannheim..

1987

Michael Grimminger und Helmut Gerard werden zu gleichberechtigten Stellvertretern Hofmanns gewählt. Das Vorstandsteam bleibt bis 1999 unverändert.

1988

Neubau des Clubhauses.

1989

und 1993 finden Bundeschampionate in Mannheim statt.

1990

und 1994 finden wiederum Deutsche Meisterschaften statt.

1997

stellt die Krönung der Turnierveranstaltungen dar: die Europameisterschaft der Springreiter finden im Reitstadion Mannheim statt.

1999

Wechsel im Vorstand. Helmut Gerard kandidiert nicht mehr. Dr. Christiane Berger-Kühn wird in das Vorstandsteam gewählt.

2000

finden die Voltigier-Weltmeisterschaften in der Maimarkthalle statt.

2001

wird der Reiter-Verein 75 Jahre alt.

2002

finden zum 5. Mal Deutsche Meisterschaften statt.

2003

findet das 40. Maimarkt-Turnier statt.

2004

international ausgeschriebenes Turnier für behinderte Sportreiter beim Maimarkt-Turnier, zugleich Qualifikation für die Paralympics in Athen, Vergabe der Europameisterschaft der Springreiter 2007 nach Mannheim.

2005

sind die Reiter des Reiter-Verein Mannheim sportlich erfolgreich wie nie zuvor. Zum Ende des Jahres hat der Reiter-Verein Mannheim vier Leistungsklasse 1 Reiter im Springen: Ludger Beerbaum, Armin Schäfer, Paul Hofmann und Christoph Bützler, alle vier auch bereits in Nationenpreisen für Deutschland eingesetzt. Zum Jahresende stößt mit Christina Boos eine weitere Reiterin der Leistungsklasse 1 dazu, diesmal in der Dressur. Noch nie zuvor waren auch so viele Reiter in der schweren Klasse erfolgreich: wie  z.B. Sarina König, Julia Machat, Lara Schmieder und Heinz Soltau.

2006

reiten für Mannheim 4 Spring- und 1 Dressurreiter in der höchsten Leistungsklasse. Paul Hofmann gewann seinen ersten Nationenpreis in Zagreb (CRO), Madeline Grimminger wird Baden-Württembergische Meisterin Dressur Junioren.

2007

Für den Reiter-Verein Mannheim als Veranstalter ein ganz großes Jahr: Zunächst das Maimarkt-Turnier als CSI*** und dann zum zweiten Mal nach 1997 eine glanzvolle Europameisterschaft mit einer rekordverdächtigen medialen Reichweite: 6 Stunden TV mit einem Marktanteil von 11,9%, weltweite Berichterstattung mit knapp 500 Millionen verteilte Auflage in den Printmedien. Mannheim war in diesen Augusttagen der Mittelpunkt der Pferdesportwelt.

2008

45. Maimarkt-Turnier mit internationalen Gästen. Ulrich Boos verlässt den Reiter-Verein als Reitlehrer und Betriebsleiter. Ihm folgt Frau Steffi Fonderviszt als Reiterlehrerin und Betriebsleiterin nach. Hans Dann, einer der Mitbegründer des Maimarkt-Turniers, einer der nach Lebens- und Mitgliedsjahren ältesten Mitglieder des Vereins verstirbt im Dezember.

2009

46. Maimarkt-Turnier mit internationalen Gästen. Julia Machat wird im Rahmen des Maimarkt-Turniers für ihre sportlichen Erfolge das deutsche Reiterabzeichen erste Klasse in Gold verliehen, im Beisein von Olympiasiegerin, Europameisterin und Weltmeisterin Isabell Werth.